Low Carb Diät

Von der Low Carb Diät wird seit mehr als 30 Jahren gesprochen. Ihren Erfolgskurs verdankt diese Diät Robert Atkins, der mit seiner Atkins-Diät diese Ernährungsweise forcierte und schnelle Abnehmerfolge erzielte. Das Prinzip der Diät gestaltet sich recht einfach. Es wird auf kohlenhydratreiche Lebensmittel verzichtet und der Verzicht wird mit Fleisch, Käse, Butter und Wurst belohnt. Die Low Carb Diät verspricht, dass die Pfunde purzeln, ohne hungern zu müssen. Dieses ist natürlich eine charmante Idee. Sahne wird beispielsweise als Eiweißlieferant hochgelobt. Denn die Aufnahme von Eiweiß in großen Mengen sorgt dafür, dass die unerwünschten Pfunde purzeln. Verbannt vom Speiseplan werden sämtliche Kohlenhydrate. Diese sollen dafür verantwortlich sein, dass eine Gewichtszunahme erfolgt. Daher sind alle Low-Carb-Diäten darauf ausgelegt, entweder gar keine oder nur geringe Mengen von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen.

Low-Carb-Diät mit und ohne Kohlenhydrate

Bei unterschiedlichen Diäten wurden die Menschen dazu angehalten, fettreiche Nahrungsmittel zu vermeiden, um überflüssige Pfunde zu reduzieren. Anstelle der fettreichen Lebensmittel kamen solche zum Einsatz, die kohlenhydratreich waren. Dazu gehörten Nudeln Kartoffeln, Reis und Brot, die auf dem Teller liegen sollten. Schnell zeigt sich aber der Effekt, dass nicht abgenommen wurde, sondern das durchschnittliche Körpergewicht zunahm. Diese Erkenntnis machte sich die Low-Carb-Diät zunutze und verbannte die Kohlenhydrate ganz oder teilweise vom Speiseplan.

Das Phänomen der Zunahme wird dadurch erklärt, dass der Körper die gelieferten Kohlenhydrate in Einfachzucker bzw. Glukose umwandelt. Diese wiederum lässt den Blutzuckerspiegel deutlich nach oben schnellen. Die Reaktion des Körpers auf die Glukose ist die vermehrte Ausschüttung von Insulin durch die Bauchspeicheldrüse, wodurch der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Die Folge davon ist, dass der Körper nach Zucker lechzt. Es entstehen Heißhungerattacken, die umgehend befriedigt werden müssen. Die Revanche folgt auf dem Fuß. Belohnt wird der Körper mit hartnäckigen Fettdepots, die sich am gesamten Körper ausbreiten. Mit der Low-Carb-Diät soll dieser Kreislauf durchbrochen werden. Die Verringerung der Kohlenhydrate in der Nahrung kann daher dazu führen, dass eine deutliche Gewichtsreduktion bewerkstelligt werden kann. Diese Schlussfolgerung ist Grundlage der Low-Carb-Diät, wo es so gut wie gar keine Kohlenhydrate gibt.

Wirkungsweise der Low-Carb-Diät

Nicht nur um Brot, Nudeln und Co. wird bei der Low-Carb-Diät ein großer Bogen gemacht. Auch bestimmte Gemüse- und Obstsorten stehen nicht auf dem Ernährungsplan. Zu finden sind vorwiegend Fleisch, Wurst, Käse und Milchprodukte, die einen hohen Eiweißanteil vorzuweisen haben. Durch die erhöhte Eiweißzufuhr soll bei der Low-Carb-Diät der Grundumsatz gesteigert werden, wodurch Fettzellen abgebaut werden. Diese Theorie sieht in der Praxis etwas anders aus. Denn einseitige Ernährung birgt auch manche gesundheitlichen Risiken, die nicht von der Hand zu weisen sind. Während der Low-Carb-Diät können Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Mundgeruch auftreten. Durch die hohe Fettzufuhr steigt auch das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung. Zudem sollten Menschen, die an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden, keine Low-Carb-Diät durchführen.

Low-Carb vs. Ausgewogene Ernährung

Um schnell erste Erfolge beim Abnehmen zu erziehen, ist die Low-Carb-Diät ideal. Durch die fehlenden Kohlenhydrate ist recht schnell ein Gewichtsverlust festzustellen. Wichtig ist aber die Umstellung der Ernährung. Diese sollte ausgewogen und gesund sein, damit das erreichte Gewicht auch gehalten wird.

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